Gemeinsam stark!
Warum gute Ernährung Teamwork braucht – unsere Netzwerkpartnerschaften.
Gute Ernährung in Kitas und Schulen ist kein Kinderspiel. Viele Zutaten müssen zusammenpassen, damit etwas richtig Gutes entsteht. Warum es bei Ratatouille so rundläuft? Ein Grund dafür ist unser starkes Netzwerk. Erfahren Sie hier, wer dazugehört – und warum nachhaltige Verpflegung nur gemeinsam gelingt.
Gute Ernährung ist das Ergebnis erfolgreicher Zusammenarbeit – heute noch mehr denn je. Ernährung wirkt sich auf sehr unterschiedliche Bereiche aus: Umwelt, Wirtschaft und Gesundheit. In all diesen Bereichen stehen wir vor riesigen Herausforderungen. Die Lösungen der Zukunft müssen deshalb nachhaltig, bezahlbar und gesund zugleich sein. Das gelingt nur, wenn viele mit anpacken – wie in einer gut eingespielten Küche.
Wer sich für nachhaltige Ernährung einsetzt, braucht vor allem eines: Vertrauen. Das entsteht nicht im Alleingang, sondern am besten mit starken Partner*innen, die dieselben Werte teilen.
Unsere Vision: gesund, regional und nachhaltig.
Wir von Ratatouille wollen, dass unsere Kinder heute lecker essen und morgen eine gute Zukunft haben. Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind für uns keine leeren Worte, sondern Teil unserer täglichen Arbeit. In unserer feinen Kinderküche kochen wir zu 100 Prozent bio und mit regionalen Zutaten.
Wie wir das schaffen? Mit regionalen Wertschöpfungsketten! (*)
Wir arbeiten eng mit Bio-Betrieben in Oldenburg und umzu zusammen, die uns mit Kartoffeln, Radieschen und Co. beliefern.
Einige dieser Kooperationen, wie die mit dem Biohof Dolling, sind durch unser Netzwerk entstanden. Das zeigt: Gemeinsam kommen wir schneller und besser ans Ziel. Hier können Sie mehr erfahren.
Gemeinsam zum Ziel: unsere Partnerschaften.
Wir wollen als Bio-Kita-Caterer nicht nur satt machen, sondern etwas bewegen. Damit unsere Vision von gesunder, regionaler und klimafreundlicher Ernährung in Oldenburg und Umgebung weiter wachsen kann, sind wir gut vernetzt.
Zu unseren Partnerschaften gehören unteranderem:
Der Ernährungsrat Oldenburg
Ratatouille ist Mitglied im Ernährungsrat der Stadt Oldenburg.
Ziel dieses Gremiums ist es, eine möglichst regionale Lebensmittelversorgung aufzubauen. Wie können wir das schaffen? Was ist machbar? Wir bringen hier reichlich Wissen aus unserer Praxis als Bio-Caterer ein und helfen dabei, gute Ideen alltagstauglich umzusetzen.
Mehr über den Ernährungsrat Oldenburg
Das Verbundsprojekt EAT
Das Projekt EAT unterstützt Küchen der Außer-Haus-Verpflegung dabei, ihr Angebot nachhaltig zu gestalten – zum Beispiel Mensen oder Betriebskantinen. Auch hier bringt Ratatouille sein Know-how aus dem Küchenalltag ein. EAT ist ein Verbundprojekt des Ernährungsrats, der Stadt Oldenburg, des Landkreises Oldenburg, des Landkreises Wesermarsch und der Regionalwert AG Bremen & Weser-Ems.
Das Projekt biOLogisch Oldenburg
Das Projekt biOLogisch unterstützt den Aufbau regionaler Bio-Wertschöpfungsketten – ein Ziel, das auch Schwerpunkt unserer Arbeit ist. BiOLogisch wurde vom Verein ProZept ins Leben gerufen und kooperiert eng mit dem Ernährungsrat.
Das erreichen wir gemeinsam:
Die Netzwerkpartnerschaft ist wichtig, insbesondere mit Blick auf das Erreichen der Klimaziele der Stadt Oldenburg: Eine klimafreundliche Ernährung, kürzere Lieferketten und weniger Lebensmittelverschwendung sind zentrale Hebel kommunaler Klimaschutzpolitik.
Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung: Kitas, Schulen, Mensen, Kantinen und Pflegeeinrichtungen sind Schlüsselorte für gesundheitliche Chancengleichheit und Ernährungsbildung.
Regionale Wirtschaft und Landwirtschaft: Der Ernährungsrat stärkt regionale Betriebe, fördert lokale Wertschöpfung und schafft verlässliche Brücken zwischen Erzeugung, Verarbeitung und Außer-Haus-Verpflegung.
Darüber hinaus hat der Ernährungsrat mit EAT und biOLogisch zwei Projekte angestoßen, die zeigen, wie konkret und wirksam diese Arbeit ist. Beide Projekte werden durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert und stehen sinnbildlich für die Leistungsfähigkeit des Netzwerks und seine Bedeutung für die Stadtgesellschaft.
Judith Busch (Ernährungsrat Oldenburg) zu Besuch bei unserem Küchenklön.
Förderungen und Forderungen.
Der Ernährungsrat Oldenburg und die Projekte EAT und biOLogisch werden auch durch Fördermittel finanziert, zum Teil auch durch die Stadt Oldenburg. Diese Förderungen bilden die zentrale Grundlage für die inhaltliche Arbeit, die Koordination von Projekten und die Vernetzung regionaler Akteur*innen. Ohne diese finanziellen Mittel könnten zentrale Angebote nicht aufrechterhalten werden:
Stellen müssten abgebaut, Projekte eingestellt und ehrenamtliches Engagement deutlich stärker belastet werden. Eine Kürzung oder Streichung der Förderungen hätte somit direkte Auswirkungen auf die Sichtbarkeit, Kontinuität und Wirksamkeit der Projekte – und würde langfristig die Entwicklung einer nachhaltigen regionalen Ernährungsstruktur gefährden.
Deswegen fordern wir: Tempo aufnehmen beim Klimaschutz, bei gesunder Ernährung in öffentlichen und gemeinschaftlichen Einrichtungen und Förderungen für diese Projekte sichern!
Uns verbindet Nachhaltigkeit, Regionalität, soziale Gerechtigkeit und Transparenz!
Was uns mit unseren Partnern vereint, sind unsere gemeinsamen Ziele und Werte: Nachhaltigkeit. Regionalität. Soziale Gerechtigkeit. Transparenz.
„Wir alle wünschen uns, dass gute Ernährung für alle Menschen möglich wird – und das, ohne die Umwelt zu belasten oder unfair zu handeln“, sagt Judith Busch, Koordinatorin des Ernährungsrates. „Dabei denken wir die gesamte Wertschöpfungskette mit.“
„Und wir sind überzeugt davon, dass es machbar ist“, ergänzt André Adden, Geschäftsführer von Ratatouille. „Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern hilft uns, unsere Arbeit weiterzutragen.“
Die Nähe zu unseren Lieferanten erlaubt direkten Austausch, klare Qualitätskontrolle und hochwertige Bio-Produkte für die Kita-Mittagessen.
Was wir zusammen bewegen:
Gemeinsam stoßen wir Projekte an, um die regionale Verpflegung auszubauen und einen höheren Bio-Anteil bei der Außer-Haus-Versorgung in Oldenburg und umzu zu erreichen. Die Ratatouille-Kinderküche ist dabei ein starkes Vorbild: „Wir gehen mit Mut voran und zeigen, dass es funktioniert“, sagt André Adden. Judith Busch unterstreicht: „Ratatouille beweist in der Praxis, dass es möglich ist, einen hohen Bioanteil durchzusetzen – und, dass es wirtschaftlich umsetzbar ist.“
Ein Vorbild auf Augenhöhe, das andere mitzieht – eine bessere Motivation gibt es wohl kaum.
Auch beim Thema Ernährungsbildung ziehen wir an einem Strang. Wir tauschen munter Wissen aus, bündeln Lehrmaterialien und organisieren Aktionen wie die Schnippeldisko, das Kochen für’s Klima und Kochworkshops für Schulen. Und manchmal kommt – hup, hup – das Ratatouille-Mampfmobil in die Kita gerollt.
Ein starkes Netzwerk – das bringt’s!
Durch unsere Zusammenarbeit entsteht ein lebendiges, verlässliches Netzwerk, das allen guttut – der Region, den Menschen, den Betrieben und der Umwelt:
• Für Kinder, aber auch Erwachsene: Wir bringen gesünderes, nachhaltigeres Essen auf den Tisch. Außerdem stärken wir das Bewusstsein für nachhaltige Ernährung.
• Für Bio-Betriebe: Durch unsere langfristige Kooperation sorgen wir für mehr Planungssicherheit, faire Preise und eine stabile Nachfrage.
• Für Oldenburg und umzu: Wir stärken die lokale Wirtschaft, verkürzen Transportwege und leisten einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.
Ernährung ist mehr als nur Essen – und so sorgen wir mit unseren Partnern für einen stärkeren Zusammenhalt in der Gesellschaft, mehr Transparenz und Vertrauen. Dadurch interessieren sich mehr Menschen für klimafreundliche Ernährung und kommen selbst ins Handeln.
Ziel des Ernährungsrats (Bild) ist es, die Ernährungswende vor Ort voranzubringen — durch verlässliche Versorgung, kurze Wertschöpfungsketten, ökologisch erzeugte Lebensmittel und faire Bedingungen für Erzeugerinnen und Erzeuger.
Unsere Erfolgsgeschichten:
Mit der Unterstützung unserer Netzwerkpartner haben wir schon viel auf die Beine gestellt. Einer unserer größten Erfolge:
Für die Ratatouille-Speisen verwenden wir zu 100 Prozent Bio-Produkte. Dafür wurden wir 2025 mit dem Bio-Goldsiegel „Natürlich gut essen“ ausgezeichnet – darauf sind wir besonders stolz. Aber auch unsere Kooperationen mit Bio-Betrieben in der Region sind echte Erfolgsgeschichten, denn sie ermöglichen es uns erst, so konsequent bio zu kochen.
Unser Netzwerk hilft uns immer wieder dabei, mit lokalen Landwirt*innen ins Gespräch zu kommen – und wir unterstützen Außer-Haus-Verpfleger dabei, Bio-Speisepläne aufzustellen und eine Bio-Zertifizierung zu bekommen.
Machen Sie mit und unterstützen Sie unser Netzwerk!
Nachhaltige Ernährung klappt auf lange Sicht nur, wenn gaaanz viele mitmachen.
So können Sie uns unterstützen:
Einfach mal reinschnuppern: Besuchen Sie Veranstaltungen rund ums nachhaltige Essen in Oldenburg. Eine Übersicht finden Sie auf der Homepage des Ernährungsrates.
Immer schön weitersagen: Erzählen Sie anderen von Ratatouille, dem Ernährungsrat, EAT und biOLogisch und tragen Sie unsere Ideen weiter.
Ins Gespräch kommen: Sie betreiben ein Bio-Betrieb? Oder arbeiten in einer Kita? Dann melden Sie sich bei uns und wir schauen gemeinsam, wie wir kooperieren können.
Schlau machen: Informieren Sie sich über nachhaltige Kita-Verpflegung – beim Ernährungsrat und im Ratatouille-Blog finden Sie jede Menge Wissenswertes.
Der richtige Zeitpunkt für nachhaltige
Ernährung ist – jetzt!
Nachhaltige Ernährung entsteht nicht „mal eben so“.
Sie braucht Zeit, Engagement und Zusammenarbeit. Aber sie ist möglich – das zeigen Ratatouille und unsere Netzwerkpartnerschaften jeden Tag. Für unsere Gesundheit und das Klima ist es wichtig, dass wir JETZT gemeinsam losgehen. Wir können das Leben der nächsten Generationen beeinflussen und die Zukunft gesünder, gerechter und ökologischer gestalten.
„Politisch wird es in Zukunft schwieriger, Ernährungsthemen zu setzen und zum Beispiel die nachhaltige Landwirtschaft zu stärken“, sagt Judith Busch. „Aber gemeinsam sind wir gut aufgestellt, weil wir unterschiedliche Perspektiven auf ein komplexes Thema haben.“
Viele Menschen, Organisationen und Unternehmen sind offen für neue Wege. Nutzen wir den Moment. Ob als Eltern, Erzieher*in oder Betrieb:
Machen Sie mit – am besten als Teil unserer Netzwerkpartnerschaft.
(*) Was sind „regionale Wertschöpfungsketten“?
Vom Feld bis auf den Teller: Regionale Wertschöpfungsketten beschreiben den Weg eines Produkts von der Herstellung bis zum Verbrauch – innerhalb einer Region. Erzeugung, Verarbeitung und Verkauf finden vor Ort statt. So sind die Wege kurz und die Arbeitsplätze bleiben in der Region.

